Monatsarchiv: Juli 2017

Ransomware – Kriminalität auf höchster Entwicklungsstufe

Wurde euer Rechner schon einmal mit einem Virus oder Trojaner infiziert? Nein? Dann könnt ihr euch glücklich schätzen, denn Internet-Kriminalität läuft momentan zur Hochform auf. Der neuste Trend schimpft sich Ransomware und er hat es in sich.

Wovor IT-Sicherheitsexperten schon seit Jahren warnen, ist jetzt zur breiten Masse der Internet-Nutzer durchgedrungen. Ransonware treibt momemtan in E-Mail-Anhängen ihr Unwesen – doch was ist das eigentlich genau?

Ransomware ist das neuste, äußerst lukrative „Geschäftsmodell“ der Cyber-Kriminellen. Es wird unter anderem auch Erpressungs- oder Kryptotrojaner genannt. Dabei handelt es sich um ein Schadprogramm, was sich oft in den E-Mail-Anhängen von Spam-Mails versteckt -bevorzugt in Excel- oder Word-Dokumenten. Öffnet man den Mail-Anhang, wird das Programm aktiv und verschlüsselt sämtliche Inhalte die auf dem Gerät gespeichert sind. Der Zugriff wird darüber hinaus verwehrt, sodass das Gerät unbrauchbar wird. Es erscheint ein Fenster, in dem der Benutzer dazu aufgefordert wird, Lösegeld zu zahlen, damit sein Gerät wieder freigegeben wird.  Das Bundeskriminalamt rät allerdings davon ab, den Forderungen der Kriminellen nachzukommen, da nicht sichergestellt sei, dass die Zahlung auch wirklich die versprochene Wirkung zeige.

Meine Checkliste gegen Ransomware:

  1. Misstrauisch sein: Man sollte niemals die Anhänge einer E-Mail öffnen, über deren Herkunft man sich nicht im Klaren ist. Auch wenn es sich um vermeidliche Rechnungen oder Drohungen handelt sollte man nicht in Panik verfallen und die Herkunft der Mail in jedem Fall prüfen!

 

  1. Backups machen. Man sollte wirklich wichtige Dokumente, Bilder oder anderen Dateien unbedingt zusätzlich auf externen Datenträgern speichern. Im Falle einer Infizierung mit Ransomware hat das Schadprogramm dann keinen Zugriff auf die Daten.

 

Tipp: Mittlerweile eignen sich auch viele Online-Speicher für ein Backup, da sie Daten automatisch in der Cloud speichern und somit vor Datenverlust schützen.

 

  1. Anti-Viren-Software verwenden: Selbst kostenlose Anti-Viren-Programme schützen in vielen Fällen schon vor simplen- oder bereits erkannten Schadprogrammen und senken das Risiko einer Infektion deutlich.

 

 

 …